Aktion „Toter Winkel“ am 14.05.2018

Die Verkehrserziehung lebt von der praktischen Anschauung, dem Erleben.
Die Gelegenheit, den „Toten Winkel“ hautnah und unmittelbar zu erfahren, erhielten die Kinder der 4. Klasse dank der Fahrschule Albrecht, die mit einem großen LKW an unsere Schule kam.

Nach einigen hilfreichen Tipps rund um das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernten die Schülerinnen und Schüler den „Toten Winkel“ kennen, also den Bereich, den der Lenker eines Fahrzeuges von seiner Position aus nicht einsehen kann. Um einen persönlichen Eindruck der eingeschränkten Sichtverhältnisse anderer Verkehrsteilnehmer zu gewinnen, durften die Kinder nacheinander ins Fahrerhäuschen klettern und den Platz des LKW-Fahrers einnehmen, um dessen Perspektive kennenzulernen. Besonders groß war die Erkenntnis, dass ein LKW Fahrer keine Chance hat, Fußgänger oder Fahrradfahrer zu erkennen, als Mitschüler/innen vor und hinter dem LKW in den Spiegeln plötzlich nicht mehr sichtbar waren.

Die Kinder erfuhren, dass es deshalb sowohl als Fußgänger/in als auch als Fahrradfahrer/in äußerst wichtig ist, einen möglichst großen Abstand zu Autos und LKWs zu halten und zu versuchen, Blickkontakt mit dem Fahrer aufzunehmen.

Das Ziel dieses spannenden und beeindruckenden Projektes „Toter Winkel“ besteht darin, die Schülerinnen und Schüler für Gefahrensituationen im Straßenverkehr zu sensibilisieren und ihnen konkrete Tipps und Verhaltensweisen mit auf den Weg zu geben, um Unfälle zu vermeiden.

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